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18 März 2022 - Sitzungen, Protokolle und Objektive

Gestern nahm ich zum zweiten Mal an einem Monatsgespräch teil. Die Anwesenden waren beinahe die gleichen wie beim letzten Gespräch, nur dass dieses mal ein BR'ler mehr dabei war und dafür ein (inzwischen bald ausgeschiedener und daher natürlich krankgeschriebener) Kollege auf Seiten der Firmenleitung weniger. Da dies "eine Veranstaltung des Betriebsrates" ist wurde es diesem überlassen Protokoll zu führen. Und da der Protokollführer überraschenderweise im Homeoffice war wurde ich gebeten diesen Part zu übernehmen. Das habe ich ausreichend getan, diese zeitlich knapp gehaltene Runde war wie bereits die letzte sehr konstruktiv und auch informativ. Ich arbeite sehr gerne mit unseren Chefs zusammen, wir sind alle per Du und sprechen die Dinge sehr direkt aber auch sehr respektvoll an. Beide Seiten sprechen aus was sie zu sagen haben, beide Seiten tun ihres um Steine aus dem Weg zu räumen.

Heute sollte das Protokoll ins Digitale übermittelt werden, einen Raum entfernt vom Vorsitzenden. Als ich kam um das Protokoll zu schreiben "platzte" ich in ein Gespräch zwischen ihm und einem weiteren BR'ler. Als letzterer dann gegangen war ließ der Vorsitzende es sich nicht nehmen mich darum zu bitten mich doch wieder aufstellen zu lassen. Gerade in Hinblick auf den Kollegen der gerade erst gegangen war sollte ich mir noch einmal Gedanken machen. Ich versprach was er hören wollte, teilte ihm aber auch gleich mit dass er nicht allzu viele Hoffnungen auf mich setzen sollte. An sich bin ich mit dem Thema durch und ich fühle mich sehr gut dabei. Eine weitere Amtszeit fühlt sich zu sehr nach Ballast an, auch wenn ich gestehen muss dass ich mir hin und wieder dann doch Gedanken mache wer denn sich in Zukunft für die Kollegen einbringen soll. Drauf geschissen, ich habe eine Entscheidung getroffen und dabei bleibt es jetzt auch.

Kommenden Monat habe ich Geburtstag. Aus diesem Grund habe ich mir heute schon ein Geschenk gemacht das ich mir in der Vergangenheit schon sehr oft machen wollte, aus Gründen des Geldes aber immer wieder nach hinten geschoben habe. Meine Frau weiß noch nichts davon, aber spätestens jetzt da sie es liest. Ich habe mir eine gebrauchte Festbrennweite für meine Kamera gekauft. Die anderen Objektive die ich habe bringen einfach nicht mehr die Ergebnisse die ich haben möchte, sind zu lichtschwach. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und glaube dass ich mit dem Canon EF 50 mm F1.8 STM sehr zufrieden sein und somit auch hoffentlich wieder mehr Freude am Fotografieren haben werde. Mir sind die Einschränkungen klar die eine Festbrennweite mit sich bringt, denke aber dass sie für meine Zwecke passt. Ich kann es im Grunde kaum erwarten und freue mich auf knackig scharfe Bilder.

Mein schlechtes Gewissen um diese Ausgabe beruhige ich die Tage ein wenig indem ich versuche zwei meiner Raspberry Pi's zu verkaufen, und noch anderen Kram den ich hier so rumfliegen habe. Außerdem habe ich Geburtstag. Und wer weiß schon wie lange ich noch lebe, bis dahin will ich noch zwei drei schöne Bilder machen.