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03 März 2022 - Alltag im neuen Europa

Zur Zeit wache ich wie so viele Menschen morgens auf, nur um als erstes die Nachrichten zu checken. Was gibt es neues aus der #Ukraine? Ist die Lage weiter eskaliert? Wie entwickelt sich das Weltgeschehen, wer hat was gesagt. Nach einem völlig normalen Arbeitstag verbringe ich dann den ganzen Abend am Fernseher, zwei bis drei Stunden, sehe aktuelle Berichterstattung und Bilder vom Grauen des Krieges. Heute morgen war die Startseite der tagesschau rot gefärbt, eine weitere Eilmeldung von neuen Waffenlieferungen.

Wann kommt die Nachricht vom Umsturz? Leben die Klitschkos noch, was macht Selensky? Wie erleben all die anderen Ukrainer, deren Namen keiner kennt, diese Tage an der Front?

Das sind deprimierende Zeiten, wenn man die Augen nicht verschließt. Wie lange noch, bis die Ukraine fällt? Was passiert dann?

Um mich abzulenken begebe ich mich seit einigen Tagen wieder auf die Suche nach neuen Blogs. Einige die ich gefunden habe haben gemein dass sie bis ins Jahr 2019 gepflegt wurden, und dann plötzlich abbrachen. Auf einem Blog war sogar der Nachruf der Betreiberin zu sehen die gestorben war. Es haben sich aber auch wieder einige Schätze aufgetan, zwei der Seiten die mir besonders gefallen haben findet ihr hier und hier.

Seit Montag lerne ich einen neuen Kollegen an der sich von seinen Vorgängern durch sein ganzes Auftreten stark unterscheidet. Er scheint tatsächlich arbeiten zu wollen, zumindest im Moment. Die letzten drei Tage habe ich ihn mehr oder weniger mitlaufen lassen, Fragen beantwortet und einige Dinge gezeigt. Das geht offiziell auch solange weiter bis die Firma die Freigabe erteilt, erst dann geht es ans Eingemachte. Es wird Zeit ihn Stück für Stück zu fordern und mehr einzubinden. Dann wird sich schon zeigen ob er es drauf hat, oder ob er wie seine Vorgänger nichts taugt. Ich bin guter Dinge, jetzt liegt es an ihm.