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13 November 2021 - Optisches, Landschaften und tierische Brunnen

Samstag, was für ein Tag. Seit Wochen schon plane ich an den Wochenenden noch zwei drei Hänger Holz zu schneiden um unseren Vorrat etwas aufzustocken. Seitdem ich mir das vorgenommen habe ist jeden Samstag wetter-technisch aber nichts drin mit Holz schneiden. Irgendwann hätte ich das doch ganz gerne noch erledigt, bisher sieht es mit den Vorräten aber noch ganz gut aus weswegen ich dem Winter gelassen entgegen sehe. Allerdings werden sie nicht ewig reichen, sollte es wieder solange kalt sein wie dieses Jahr müssten wir den Rest mit Öl auffangen was ich gerne vermeiden möchte. Meine Lungen machen sich dank der Witterung heute ebenfalls stärker bemerkbar. Naja, die Zeit wird es schon richten.

Ich denke in den letzten Wochen über eine optische Umgestaltung des Blog nach. Im Kopfbereich werde ich vermutlich eine durchgehende Leiste einbauen in der unter anderem eine Navigation einen Platz bekommen wird. Daran muss ich aber noch arbeiten, mit meinem letzten Anlauf war ich noch nicht zufrieden. Ich werde mich noch ein wenig von anderen inspirieren lassen und dann schauen wo die Reise hingeht. Ich möchte gerne auf große Ausklapp-Menüs verzichten, irgendwie muss ich die Monate aber auch unterkriegen. Zunächst habe ich an einer Seitenleiste gearbeitet was mir optisch allerdings nicht so zusagt, die Monate untereinander aufgelistet sieht nach meiner Auffassung einfach nicht schön aus. Vielleicht wird es auch eine Kombination aus beidem, oder ich baue eine extra Seite als Übersicht was an sich zu viel ist aber keine extra Anpassung für Mobilgeräte verlangt. Abwarten und Tee trinken, mir fällt schon noch was ein.

Im unteren Bereich die verschwommenen Füße von Bergen und Wäldern. Als Bindeglied undurchsichtiger Nebel, und als Abschluss Windräder die entweder nur mit den Rotoren oder je nach Lage auch weiter aus der weißen Decke herausragten.

Ich war heute beim Barber. Dort ist es so, als taucht man in eine andere Welt ein. Es wird kaum Deutsch gesprochen, die einzigen Worte die ich heute mitbekommen habe waren Football und Shisha Bar Morbach. Den Kollege der mich heute frisiert hat kannte ich noch nicht. Er hat sich aber ziemlich schnell mein Vertrauen erarbeitet und auch sonst gute Arbeit abgeliefert. Die Haarspitzen wurden um 2cm etwa gekappt da kaputt, damit kann ich leben. Generell halte ich die Augen geschlossen wenn ich mich bei einer Rasur verwöhnen lasse. So sah ich nicht kommen was der Neue für Methoden hat, mir wurden heute zum ersten Mal Haare mit einem Faden entfernt. Das Gefühl war ein ganz neues, es tut erträglich weh. Dabei bekam ich schon feuchte Augen. Im Anschluss hat er sich dann auch noch meine Augenbrauen vorgenommen. Ich glaube die hat er gezupft. Da ich die Augen geschlossen hatte konnte ich es nicht sehen, ich kann aber sagen es war eine weitere Steigerung in Sachen Schmerz. Das Ergebnis war dennoch wie immer sehr gut und ich bin froh um die frische Frisur, auch wenn ich preislich immer mehr an Damenhaarschnitte ran komme.

Folgende Hörsendungen habe ich mir diese Woche im Deutschlandfunk angehört:

Neurochirurg Peter Vajkoczy - Der echte Held bei der Operation ist der Patient

Unternehmerin und Lokalpolitikerin Njeri Kinyanjui - Afrikanische Gelassenheit und schwäbischer Fleiß

Wissenschaftlerin und Autorin Minu Tizabi - Mittelmäßig wäre mir nicht genug

Fake Metal Jacket 1/2

Letzteres ist ein zweiteiliges Hörbuch. Ich habe noch einiges mehr gehört, die vier haben mir allerdings besonders gut gefallen.

Dann habe ich am Mittwoch noch an einer Sitzung mit der Geschäftsleitung teilgenommen was ebenfalls sehr interessant und auch konstruktiv war, daraus werde ich natürlich aus Gründen nicht im Detail erzählen. Der BR hatte zum Monatsgespräch geladen und vorab eine Liste mit verschiedenen Punkten eingereicht die wir abgehandelt haben. Würde ich noch einmal die Möglichkeit bekommen würde ich wieder sehr gerne daran teilnehmen, auf diese Weise lässt sich vieles anstoßen was auf anderem Weg eventuell untergehen würde. Immerhin ist da der Hans zugegen, und bekommt allen Input völlig unkaschiert, durch das Hänschen, zugetragen.

Ich habe auch in den letzten Tagen immer wieder kurz vor dem Aufwachen verschiedene Dinge geträumt, kam aber nicht dazu sie zu notieren da ich mich recht schnell nicht mehr erinnern konnte was es überhaupt war. Ich glaube sie waren sehr kurz ohne wirkliche Handlung. An einen kann ich mich leicht erinnern, darin kamen meine Frau und eine Putzfrau von der Arbeit und eine dritte Frau vor die mich wohl irgendwie geärgert hatte und deswegen von den anderen beiden verbal in die Mangel genommen wurde. Darüber liegt aber zu viel Nebel als dass ich mir noch einen Reim daraus machen könnte.

Wo ich gerade von Nebel spreche. Der gestrige Freitag war ein absoluter Nebeltag. Mein Dorf war morgens noch schön sonnig, die ganze Umgebung lag da aber schon in einem dichten weißen Nebel. Sehr schöne Bilder hat er produziert, von Tälern in Weiß aus denen nur die Spitzen der Häuser herausragten. Oder von dreischichtigen Landschaften. Im unteren Bereich die verschwommenen Füße von Bergen und Wäldern. Als Bindeglied undurchsichtiger Nebel, und als Abschluss Windräder die entweder nur mit den Rotoren oder je nach Lage auch weiter aus der weißen Decke herausragten. Der Abend war dann eher schwierig, Dunkelheit und Nebel sind keine schöne Kombi zum Autofahren. Absolut schöne Motive allerdings am Tag, und natürlich keine Kamera griffbereit. Man kann an sich nicht oft genug wiederholen wie schön Mutter Natur ist und was für ein Geschenk wir damit erhalten haben.

Wir sind wie bereits jeder wissen sollte Untertanen eines Katers. Da wir bereits eine Katze hatten die leider an kranken Nieren gestorben ist achten wir bei unserem Pittelkater besonders darauf dass er ausreichend trinkt. Beziehungsweise, er macht uns auf seine Bedürfnisse durch lautes und unangenehm klingendes Mautzen aufmerksam. Als ob die Welt untergänge. Wenn er draussen ist hat er immer die Möglichkeit an diversen Wasserstellen auf unserem Grundstück zu trinken, drinnen ist das natürlich schwieriger. Ich mag es nicht gerne wenn er vom Hahn trinkt. Außerdem hat der Herr noch Ansprüche, will am besten dabei gekrault werden. Die Gießkannen rührt er leider genauso wenig an wie diverse Schüsseln die wir aufgestellt haben. Darum haben wir nun einen Katzenbrunnen bestellt von dem ich hoffe dass er den annimmt. Da ist nur ein kleines Pümpchen wie man es aus dem Garten kennt drinne was den Stromverbrauch ziemlich minimiert. Ich denke ich schalte vielleicht auch eine Zeitschaltuhr dazwischen, mal schauen. Und dann hoffen wir mal dass endlich Ruhe ist, aber wie ich den Pittelkater kenne handelt es sich dabei um einen Irrtum.

So, der Tag geht in den Abend über. Ich bin leicht müde, möchte noch schnell Korrektur lesen und es mir dann mit der lieben Frau auf der Couch gemütlich machen. Euch alles Gute, wir hören voneinander!