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26 Oktober 2021 - Wohnzimmerdeckenstrahler, badende Vögel und Herbstfarben

Manchmal passieren Dinge, die sind an sich nichtig und doch auf ihre eigene Weise erwähnenswert, wie das Erlebnis von dem ich nun berichten möchte. Von den drei LEDs des Wohnzimmerdeckenstrahlers sind zuletzt zwei gestorben und sollten heute morgen durch mich ersetzt werden. Es handelt sich um den Standard E27 Sockel. Nachdem ich die erste ersetzt zu haben glaubte musste ich gleich feststellen dass diese leider nicht leuchten wollte. Handelt es sich dabei um Pech, einen Montagskauf, oder was ist da los? Um sicherzugehen nahm ich die LED wieder raus und tauschte sie mit der in der Küche. Dort, ihr wisst es schon, strahlte sie wunderschönes helles Licht aus. Also nahm ich die LED aus der Küche und drehte sie im Wohnzimmerdeckenstrahler ein, und siehe da, sie leuchtete. Das nahm ich mit einer Mischung aus Skepsis und Zufriedenheit zur Kenntnis. Bei der zweiten zu ersetzenden das gleiche Schauspiel. Jetzt musste ich mir aber erstmal noch eine Lampe suchen die ebenfalls einen E27 Sockel aufweist damit ich das Prozedere wiederholen konnte und wurde in einem der Kinderzimmer fündig. Eine Tischlampe tat es der Küchenlampe gleich und erstrahlte sofort in angenehm hellen Licht. Innerlich schmunzelnd tauschte ich auch diese LED gegen eine der neuen und drehte die alte in den Wohnzimmerdeckenstrahler und siehe da, sie leuchtete. Der einzige Unterschied zwischen den neuen LEDs und den alten ist der, dass die neuen noch ein wenig stromsparender sind. Jetzt werde ich nachher mal einen Elektrikerkollegen auf der Arbeit fragen und mich über diesen Umstand aufklären lassen. Warum in aller Welt sollte eine LED mit der selben Aufnahme in einer Lampe Kontakt bekommen, in der anderen aber nicht? Oder sind wir in Sachen Überwachung inzwischen so weit fortgeschritten das die LEDs nun schon passend für jede Lampe gefertigt werden und aus Gründen auch nur dort funktionieren? Ich glaube ich bin da einer ganz großen Sache auf der Spur!

Beschwer du dich noch einmal über unsere Fehltage, das waren die ersten Worte die meine *hust* "lieben" Arbeitskollegen für mich übrig hatten als ich gestern am Arbeitsplatz erschien. Zugegeben, ich war noch nie in meinem Leben vier Wochen am Stück krank geschrieben. Ich war allerdings auch noch nie drei oder sechs Monate krank geschrieben, meine Statistik sieht also doch ganz annehmbar aus will ich meinen. :D . Das Loch dem ich meine unfreiwillige Auszeit zu verdanken hatte wurde inzwischen provisorisch mit Teer geschlossen, wie so viele andere Stellen im Betrieb. Es muss halt immer erst etwas passieren. Letzte Woche hat sich dann noch jemand das Handgelenk gebrochen, die Ausfallrate steigt im Moment anscheinend wieder. Das ist natürlich in der Regel die Schuld der Arbeitnehmer, das muss an dieser Stelle ganz klar festgehalten werden. *zwinker* Das wurde auch mir mit ironischem Unterton mitgeteilt. Du hättest ja überall lang laufen können. Aber Nein, du musst ja unbedingt..., Smalltalk eben. Diversen Gerüchten zufolge wurde ich operiert, oder hatte gar nichts. Ein Arbeitskollege kann über den Arzt bei dem ich zuerst vorstellig wurde auch nichts gutes berichten, das hätte der mir mal vorher sagen sollen. Es gab aber auch einige Kollegen die sich sichtlich gefreut haben mich wieder zu sehen und gleich ins reden kamen. Für heute bin ich bereits zum essen verabredet. Das bedeutet in aller Regel Ravioli in einem Topf, mit viel Knoblauch (damit meine Frau auch was zu meckern hat wenn ich heim komme und ihr den ersten zarten Schmatzer gebe :D ) und Gewürzen. Heute ist mir allerdings nach etwas leichtem, zum Beispiel Graupensuppe oder ähnliches. Abwarten. Ansonsten war der erste Arbeitstag ein guter, der Fuß hat nur leicht gejammert was aber absolut zu vernachlässigen ist.

Ein Amselweibchen nimmt ein Bad in einer stark zugewachsenen Speißbütt

Im Garten sind gerade ganz viele Vögel. Neben Blau- und Kohlmeisen pickt hier und da ein Amselpärchen zwischen Blättern und Grasschnitt nach Essbaren. Abwechselnd nehmen beide immer wieder mal ein kurzes Bad in der mittlerweile gut zugewachsenen Speißbütt, anscheinend fühlen sich beide wohl und das Angebot scheint zu stimmen. Leider kann ich die beiden nur durch ein schmutziges, geschlossenes Fenster fotografieren da sie sonst flüchten würden. Ich hoffe nur dass der blöde Pittelkater nichts davon merkt und die Idylle nicht zerstört. Unser Garten ist schön anzusehen mit seinen herbstlichen Farben, den Blättern und Pilzen. Er ist zwar nicht allzu groß, aber wir lieben ihn.

Jetzt da die kalte Jahreszeit kommt muss sich zeigen ob ich beim Umbau des Zimmers meines Großen Scheiße gebaut habe. Im Nachhinein würde ich manches anders machen, das ist aber normal. Da jetzt aber zwischen dem leicht beheizten Bad (dort trocknen wir immer unsere Wäsche auf Ständern statt im energiehungrigen Trockner) und seinem Zimmer keine Styroporbarriere mehr ist sondern die originale Lehmwand, heizen wir sein Zimmer darüber quasi mit. Das Klima ist sehr angenehm und in allen Bereichen konstant. Wenn es so bleibt ist es gut.

So, der Alltag ruft, ich muss los. Genießt das herrliche Herbstwetter.